In welchen Orten im Landkreis Kassel sind Sie tätig?
Wir arbeiten im gesamten Landkreis. Eigene Ortsseiten mit Marktdaten, Ortsteilen und Referenzen haben wir für Baunatal und Lohfelden, dazu für die angrenzende Stadt Kassel. Dort finden Sie die Zahlen und Besonderheiten der jeweiligen Lage im Detail.
Für alle übrigen Gemeinden des Kreises liegen uns die amtlichen Kaufpreisdaten ebenfalls vor, von Vellmar und Niestetal im Süden bis Hofgeismar und Bad Karlshafen im Norden. Unser Sitz ist Felsberg, das Kasseler Umland erreichen wir in kurzer Fahrzeit. Ist Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an. Wir sagen Ihnen offen, ob wir der richtige Ansprechpartner sind.
Was kostet ein Haus im Landkreis Kassel?
Im Vertragsjahr 2025 lag der mittlere Kaufpreis freistehender Ein- und Zweifamilienhäuser im Kreis bei 264.647 Euro, ausgewertet aus 445 Verkäufen durch den Gutachterausschuss in Korbach. Beurkundet wurden im selben Jahr 452 Kaufverträge über diese Objektart. Im Vorjahr lag der Durchschnitt mit 266.661 Euro leicht höher.
Dahinter steht eine sehr große Spanne: von 102.000 Euro in Liebenau bis 374.000 Euro in Baunatal, also der Faktor 3,7. Der Kreiswert taugt deshalb als Orientierung über das Marktniveau, nicht als Preisschild. Alle Gemeindewerte stehen im Marktbericht für den Landkreis Kassel.
Warum ist der Unterschied zwischen den Gemeinden so groß?
Weil der Landkreis zwei verschiedene Märkte umfasst. Im Süden bildet der Ring um die Stadt Kassel einen Pendlermarkt: Baunatal, Lohfelden, Niestetal, Vellmar und Kaufungen liegen alle über 320.000 Euro. Arbeitsplätze, Nahverkehr und Infrastruktur sind dort in wenigen Minuten erreichbar, und die Nachfrage übersteigt das Angebot regelmäßig.
Im Norden, Richtung Weser und Reinhardswald, ist die Lage umgekehrt. Trendelburg, Bad Karlshafen und Liebenau liegen um oder unter 111.000 Euro. Die Häuser dort sind nicht schlechter, aber die Käuferzahl ist kleiner und die Vermarktungsdauer länger. Ein realistischer Einstiegspreis wirkt in solchen Lagen stärker als jedes Exposé.
Gehört die Stadt Kassel dazu?
Nein. Kassel ist eine kreisfreie Stadt und gehört nicht zum Landkreis Kassel, auch wenn der Landkreis sie ringförmig umschließt. Für die Stadt ist ein eigener Gutachterausschuss zuständig, dessen Grundstücksmarktbericht wir hier nicht auswerten. Die Zahlen auf dieser Seite gelten deshalb ausdrücklich für den Landkreis.
Tätig sind wir in beiden. Für die Stadt haben wir eine eigene Seite. Bei Objekten in Kassel arbeiten wir mit Vergleichsobjekten und Angebotslage statt mit einem Kreisdurchschnitt.
Was kostet ein Immobilienmakler im Landkreis Kassel?
Einen gesetzlich festgelegten Einheitssatz gibt es nicht, die Vergütung ist Verhandlungssache. Beim klassischen Einfamilienhaus ist in Hessen häufig eine Teilung zwischen Verkäufer und Käufer mit je 3,57 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer anzutreffen. Wird ein Makler für beide Seiten tätig, darf er sich die Vergütung bei Wohnungen und Einfamilienhäusern nach § 656c BGB nur in gleicher Höhe versprechen lassen.
Was in der Vermarktung enthalten ist, besprechen wir vor der Beauftragung transparent und in Textform: Bewertung, Unterlagen, Fotos, 3D-Rundgang, Besichtigungen, Käuferprüfung und die Begleitung bis zum Notartermin. Einzelheiten stehen im Ratgeber zur Maklerprovision in Hessen.
Wie lange dauert ein Hausverkauf im Landkreis?
Zwischen erster Bewertung und Schlüsselübergabe liegen realistisch mehrere Monate. Vorbereitung und Unterlagenbeschaffung brauchen vier bis sechs Wochen: Grundbuchauszug, Flurkarte, Wohnflächenberechnung, Energieausweis und je nach Objekt Teilungserklärung oder Nachweise über Modernisierungen. Danach folgen Vermarktung, Besichtigungen, die Prüfung der Finanzierung auf Käuferseite, die Beurkundung und die Kaufpreisfälligkeit.
Wie lange die Vermarktung selbst dauert, hängt stark von der Lage ab. Im Kasseler Umland geht es oft schnell, im Norden des Kreises braucht es Geduld und einen Preis, der von Anfang an stimmt. Ein Haus, das zu hoch startet und dann mehrfach nachgibt, braucht am Ende länger. Mehr dazu im Ablauf eines Hausverkaufs.
Machen Sie auch eine Bewertung ohne Verkaufsabsicht?
Eine unverbindliche Ersteinschätzung im Zusammenhang mit einem möglichen Verkauf bieten wir an. Sie stützt sich auf die amtlichen Kaufpreisdaten Ihrer Gemeinde, auf vergleichbare Objekte und auf den Ortstermin bei Ihnen.
Etwas anderes ist ein förmliches Verkehrswertgutachten, wie es Finanzamt, Gericht oder eine streitige Auseinandersetzung verlangt: Das ist eine eigenständige, honorarpflichtige Leistung und gehört zu einem entsprechend beauftragten Sachverständigen. Klären Sie deshalb vorab, wofür Sie die Zahl brauchen, ob für die eigene Orientierung, für Miterben nach einer Erbschaft, für eine Bank oder für eine Behörde.
Haben Sie ein Büro, in dem ich vorbeikommen kann?
Wir sind inhabergeführt und kommen zu Ihnen. Der Ortstermin bei Ihrer Immobilie ist ohnehin der sinnvollere Weg: Dort sehen wir Zustand, Grundriss, Belichtung, Umgebung und die Besonderheiten, die sich aus Unterlagen nicht ableiten lassen. Und Sie müssen nicht mit einem Ordner unter dem Arm durch den Landkreis fahren.
Alles Weitere lässt sich telefonisch, per E-Mail oder im Videogespräch klären, Unterlagen tauschen wir digital aus. Wenn ein neutraler Ort besser passt, etwa weil im Haus noch jemand wohnt, finden wir dafür eine Lösung. Erreichbar sind Sie bei uns persönlich, nicht über eine Zentrale.
Was passiert nach meiner Anfrage?
Sie hören von Denny oder Melanie Bott persönlich, nicht von einem Callcenter und nicht von einem wechselnden Ansprechpartner. Im ersten Gespräch klären wir Ihre Ausgangslage, den Zeitrahmen, ob weitere Eigentümer mitentscheiden und welche Unterlagen schon vorliegen.
Daraus ergibt sich, ob eine Bewertung der nächste sinnvolle Schritt ist oder ob zunächst etwas anderes ansteht: eine Erbengemeinschaft, eine offene Finanzierung, ein laufendes Mietverhältnis. Möchten Sie eine Bewertung, vereinbaren wir einen Ortstermin und besprechen das Ergebnis gemeinsam. Sie entscheiden danach in Ruhe, ohne Verkaufsdruck.